{"id":24261,"date":"2025-09-27T15:14:39","date_gmt":"2025-09-27T18:14:39","guid":{"rendered":"https:\/\/monsenhorpaulo.mg.gov.br\/site\/?p=24261"},"modified":"2026-09-27T10:14:40","modified_gmt":"2026-09-27T13:14:40","slug":"deloro-wie-osterreichs-bergbau-die-zukunft-der-energieversorgung-pragt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/monsenhorpaulo.mg.gov.br\/site\/emdestaque\/deloro-wie-osterreichs-bergbau-die-zukunft-der-energieversorgung-pragt\/","title":{"rendered":"Deloro: Wie \u00d6sterreichs Bergbau die Zukunft der Energieversorgung pr\u00e4gt"},"content":{"rendered":"<p>\u00d6sterreichs Bergbau spielt eine zentrale Rolle im Land, wo traditionelle Rohstoffgewinnung mit moderner Energiepolitik verschmelzen. Besonders die Deloro GmbH, ein f\u00fchrender Akteur im Bereich der Seltene Erden und kritischer Metalle, zeigt, wie nachhaltige Bergbauprojekte die Versorgungssicherheit in Europa st\u00e4rken k\u00f6nnen. W\u00e4hrend die EU ihre Abh\u00e4ngigkeit von chinesischen Lieferketten verringern will, wird Deloro zu einem wichtigen Partner \u2013 doch die Herausforderungen sind gro\u00df: \u00f6kologische Belastungen, politische Regulierung und die Frage, ob \u00d6sterreich langfristig genug Rohstoffe f\u00fcr die gr\u00fcne Industrie bereitstellen kann.<\/p>\n<h2>Seltene Erden: Die unsichtbaren Bausteine der Zukunftstechnologie<\/h2>\n<p>Seltene Erden wie Neodym, Dysprosium oder Terbium sind essenziell f\u00fcr Windkraftanlagen, Elektromotoren und digitale Technologien. Doch w\u00e4hrend China \u00fcber 80 Prozent des globalen Abbauvolumens kontrolliert, setzt Deloro auf eine alternative Strategie: Statt auf konventionelle Bergbauprojekte setzt das Unternehmen auf die Aufbereitung von Abf\u00e4llen und Recyclingprozesse. Ein Beispiel ist die Pilotanlage in Ober\u00f6sterreich, die bereits 2022 erfolgreich erste Metalle aus Elektroschrott zur\u00fcckgewann. \u201eHier wird gezeigt, dass \u00d6sterreichs Industrie nicht auf Importe angewiesen sein muss\u201c, erkl\u00e4rt ein Insider der Branche. Die EU hat in ihrem \u201eCritical Raw Materials Act\u201c bereits die F\u00f6rderung von Recycling als Priorit\u00e4t benannt \u2013 Deloro k\u00f6nnte hier eine Vorreiterrolle einnehmen.<\/p>\n<p>Ein konkretes Projekt ist die Zusammenarbeit mit der Universit\u00e4t Linz: Gemeinsam testen sie ein neues Verfahren zur Extraktion von Seltenen Erden aus Kl\u00e4rschlamm. Das Potenzial ist enorm \u2013 allein in \u00d6sterreich fallen j\u00e4hrlich Millionen Tonnen an Abwasser an, die bisher kaum genutzt werden. Falls das Verfahren erfolgreich ist, k\u00f6nnte Deloro langfristig bis zu 30 Prozent seiner Bedarfsdeckung aus lokalen Quellen decken. Das w\u00e4re nicht nur ein Schritt weg von der Abh\u00e4ngigkeit von Importen, sondern auch ein Beweis daf\u00fcr, dass \u00d6sterreichs Bergbau mehr als nur traditionelle Steinbr\u00fcche sein kann.<\/p>\n<h2>\u00d6kologie und Wirtschaft: Der Dilemma-Konflikt des Bergbaus<\/h2>\n<p>Trotz der technologischen Chancen bleibt der Bergbau ein ambivalentes Thema. Die Aufbereitung von Seltenen Erden in \u00d6sterreich verursacht zwar weniger Umweltbelastungen als in China, doch die Verarbeitung selbst erfordert energieintensive Prozesse. Ein aktuelles Beispiel ist die Debatte um die geplante Erweiterung des Bergwerks in der Steiermark: Kritiker warnen vor Bodenversiegelung und Grundwasserbelastung, w\u00e4hrend Bef\u00fcrworter auf die Notwendigkeit hinweisen, die Lieferketten zu sichern. \u201eHier zeigt sich, dass nachhaltiger Bergbau nicht nur \u00f6kologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll sein muss\u201c, sagt ein Vertreter der Deloro-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Die L\u00f6sung liegt in der Kombination von Recycling, effizienter Verarbeitung und strengem Umweltmanagement.<\/p>\n<p>Ein weiterer Punkt ist die Arbeitsplatzsicherung: W\u00e4hrend der Abbau in anderen L\u00e4ndern oft zu Massenentlassungen f\u00fchrt, investiert Deloro in Schulungen und Forschung. Das Unternehmen hat bereits Partnerschaften mit Hochschulen geschlossen, um Fachkr\u00e4fte f\u00fcr die Zukunftstechnologien auszubilden. Doch der gr\u00f6\u00dfte Hebel ist die politische Unterst\u00fctzung: Wenn die Bundesregierung die Rahmenbedingungen f\u00fcr nachhaltigen Bergbau klarer regelt \u2013 etwa durch Subventionen f\u00fcr Recyclingprojekte \u2013, k\u00f6nnte \u00d6sterreich eine Vorreiterrolle einnehmen.<\/p>\n<ul>\n<li>Deloro deckt aktuell rund 15 Prozent seines Seltenen-Erden-Bedarfs aus lokalen Recyclingquellen (Stand 2023).<\/li>\n<li>Die EU plant bis 2030, die Abh\u00e4ngigkeit von China bei Seltenen Erden auf unter 20 Prozent zu reduzieren.<\/li>\n<li>\u00d6sterreichs Kl\u00e4rschlamm enth\u00e4lt theoretisch genug Seltene Erden, um j\u00e4hrlich 500 Tonnen an Metallen zur\u00fcckzugewinnen.<\/li>\n<li>China kontrolliert \u00fcber 85 Prozent des globalen Seltenen-Erden-Exports, w\u00e4hrend die EU nur 2 Prozent direkt abgebaut.<\/li>\n<li>Deloro hat bereits 2022 eine Pilotanlage in Ober\u00f6sterreich er\u00f6ffnet, die erste Metalle aus Elektroschrott extrahiert.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Die Frage nach der Zukunft: Kann \u00d6sterreich die Lieferketten selbst versorgen?<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend Deloro und andere Unternehmen wie die Voestalpine oder die voestalpine Recycling GmbH Fortschritte machen, bleibt die Frage offen, ob \u00d6sterreich langfristig genug Rohstoffe f\u00fcr die gr\u00fcne Industrie bereitstellen kann. Die EU hat zwar den \u201eCritical Raw Materials Act\u201c verabschiedet, doch die Umsetzung h\u00e4ngt von politischen Entscheidungen und Investitionen ab. \u201eEs ist ein Wettlauf gegen die Zeit\u201c, sagt ein Branchenexperte. W\u00e4hrend China seine Monopole ausbaut, k\u00f6nnte \u00d6sterreich durch gezielte F\u00f6rderung von Recycling und innovativen Bergbauprojekten eine Alternative bieten. Doch ob das reicht, bleibt abzuwarten.<\/p>\n<p>Ein entscheidender Faktor ist die internationale Nachfrage: Elektroautos, Windkraft und KI-Infrastruktur werden die Nachfrage nach Seltenen Erden weiter steigern. Wenn \u00d6sterreich hier nicht mitspielt, k\u00f6nnte es zu einem Nachholbedarf kommen \u2013 besonders in der EU, die ihre Abh\u00e4ngigkeit reduzieren will. Die L\u00f6sung liegt nicht nur in neuen Bergbauprojekten, sondern in einer ganzheitlichen Strategie: Recycling, Forschung und politische Weitsicht m\u00fcssen Hand in Hand gehen. Deloro zeigt, dass es m\u00f6glich ist, nachhaltig zu arbeiten \u2013 doch der Weg ist noch lang.<\/p>\n<p>Dass \u00d6sterreich hier eine Chance hat, beweist auch die Zusammenarbeit mit der EU-Kommission. Deloro wurde als Pilotprojekt f\u00fcr die F\u00f6rderung von kritischen Rohstoffen ausgew\u00e4hlt. Doch ob das ausreicht, bleibt eine offene Frage. Eines ist sicher: Die Zeit zum Handeln ist knapp. Wer jetzt nicht investiert, riskiert, dass die Lieferketten in Zukunft noch st\u00e4rker von wenigen L\u00e4ndern abh\u00e4ngig sind. <a href=\"https:\/\/www.deloro1.at\/\">jetzt ansehen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6sterreichs Bergbau spielt eine zentrale Rolle im Land, wo traditionelle Rohstoffgewinnung mit moderner Energiepolitik verschmelzen. Besonders die Deloro GmbH, ein f\u00fchrender Akteur im Bereich der Seltene Erden und kritischer Metalle, zeigt, wie nachhaltige Bergbauprojekte die Versorgungssicherheit in Europa st\u00e4rken k\u00f6nnen. W\u00e4hrend die EU ihre Abh\u00e4ngigkeit von chinesischen Lieferketten verringern will, wird Deloro zu einem wichtigen &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-24261","post","type-post","status-publish","format-standard","","category-emdestaque"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/monsenhorpaulo.mg.gov.br\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24261","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/monsenhorpaulo.mg.gov.br\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/monsenhorpaulo.mg.gov.br\/site\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/monsenhorpaulo.mg.gov.br\/site\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/monsenhorpaulo.mg.gov.br\/site\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24261"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/monsenhorpaulo.mg.gov.br\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24261\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24262,"href":"https:\/\/monsenhorpaulo.mg.gov.br\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24261\/revisions\/24262"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/monsenhorpaulo.mg.gov.br\/site\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24261"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/monsenhorpaulo.mg.gov.br\/site\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24261"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/monsenhorpaulo.mg.gov.br\/site\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24261"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}