{"id":24227,"date":"2025-09-27T15:10:34","date_gmt":"2025-09-27T18:10:34","guid":{"rendered":"https:\/\/monsenhorpaulo.mg.gov.br\/site\/?p=24227"},"modified":"2026-09-27T10:10:35","modified_gmt":"2026-09-27T13:10:35","slug":"deloro-wie-die-gemeinde-im-kanton-solothurn-die-energie-der-zukunft-gestalten-will","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/monsenhorpaulo.mg.gov.br\/site\/emdestaque\/deloro-wie-die-gemeinde-im-kanton-solothurn-die-energie-der-zukunft-gestalten-will\/","title":{"rendered":"Deloro: Wie die Gemeinde im Kanton Solothurn die Energie der Zukunft gestalten will"},"content":{"rendered":"<p>Deloro ist mehr als nur ein Dorf im Kanton Solothurn \u2013 es ist ein Labor f\u00fcr nachhaltige Energiepolitik und lokale Autonomie. Seit Jahren setzt die Gemeinde auf innovative Konzepte, um ihre Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und gleichzeitig die Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr ihre Einwohner zu sichern. Besonders beeindruckend ist dabei, wie Deloro mit dem <a href=\"https:\/\/www.deloro1.ch\/d2ech\/\">deloro w\u00f6chentlicher bonus<\/a> nicht nur die B\u00fcrger \u00fcber aktuelle Projekte informiert, sondern auch eine Plattform f\u00fcr direkte Mitsprache schafft. Das Modell zeigt, wie Gemeinden heute mit digitalen Tools und lokalen Netzwerken die Energieversorgung demokratisieren k\u00f6nnen \u2013 und warum das ein Vorbild f\u00fcr ganz Europa sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<h2>Energieautonomie als Gemeinschaftsaufgabe<\/h2>\n<p>Deloro hat sich in den letzten Jahren zu einem Vorreiter in der dezentralen Energieerzeugung entwickelt. 2019 beschloss die Gemeinde, ihr eigenes Stromnetz zu betreiben \u2013 ein Schritt, der nicht nur die Energiekosten senkte, sondern auch die Unabh\u00e4ngigkeit von externen Lieferanten sicherte. Heute deckt das lokale Netz etwa 60 % des Strombedarfs der Gemeinde, wobei Wind- und Wasserkraft den Gro\u00dfteil ausmachen. Besonders spannend ist dabei das Modell der &#8220;Energiegemeinschaft&#8221;: B\u00fcrger k\u00f6nnen nicht nur Strom verbrauchen, sondern auch selbst produzieren \u2013 etwa durch eigene Photovoltaikanlagen oder kleine Windr\u00e4der. Das System funktioniert so, dass \u00dcbersch\u00fcsse direkt im Dorfnetz abgewickelt werden, ohne dass es zu Komplexit\u00e4t kommt. Die Gemeinde hat daf\u00fcr sogar eine eigene App entwickelt, mit der sich Verbraucher:innen \u00fcber ihren aktuellen Energieverbrauch informieren und sogar kleine Einspeisepreise erhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Doch die Energieautonomie in Deloro geht noch weiter: Die Gemeinde hat sich verpflichtet, bis 2030 klimaneutral zu werden. Ein zentraler Baustein dabei ist die Umstellung auf Biogas f\u00fcr die \u00f6ffentliche Verkehrsmittel, die bisher noch auf Diesel basierten. Zudem wurde ein Pilotprojekt f\u00fcr W\u00e4rmepumpen in den Wohngeb\u00e4uden gestartet, das bereits in einigen Haushalten getestet wird. Besonders beeindruckend ist, wie die Gemeinde hier nicht nur auf technische L\u00f6sungen setzt, sondern auch auf Bildung. Jede:r Einwohner:innen erh\u00e4lt kostenlose Schulungen zu Themen wie Energieeffizienz und erneuerbaren Energien \u2013 ein Ansatz, der langfristig die Akzeptanz f\u00fcr neue Technologien erh\u00f6ht.<\/p>\n<h2>Die Rolle der digitalen Plattform: Wie Deloro B\u00fcrger:innen einbindet<\/h2>\n<p>Einer der innovativsten Aspekte von Deloro ist die Nutzung digitaler Tools, um die Energiepolitik transparent und partizipativ zu gestalten. Der deloro w\u00f6chentlicher bonus ist dabei nur ein Baustein eines gr\u00f6\u00dferen Systems, das B\u00fcrger:innen regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber aktuelle Entwicklungen informiert \u2013 etwa \u00fcber neue F\u00f6rderprogramme f\u00fcr Solarstrom oder die geplanten Ausbauprojekte f\u00fcr erneuerbare Energien. Die Plattform wird nicht nur genutzt, um Informationen zu verbreiten, sondern auch, um direkt Feedback einzuholen. So k\u00f6nnen sich B\u00fcrger:innen \u00fcber Online-Umfragen oder digitale Abstimmungen \u00fcber wichtige Entscheidungen wie die Standortwahl f\u00fcr neue Windr\u00e4der oder die Priorisierung von Sanierungsprojekten \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p>Besonders gelungen ist dabei das Konzept der &#8220;Energiegemeinschaften 2.0&#8221;: Statt nur \u00fcber Strom zu sprechen, geht es nun auch um die Frage, wie die Gemeinde gemeinsam mit ihren B\u00fcrger:innen eine nachhaltige Zukunft gestalten kann. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist das Projekt &#8220;Deloro Energie Plus&#8221;, bei dem die Gemeinde mit lokalen Unternehmen zusammenarbeitet, um neue Gesch\u00e4ftsmodelle zu entwickeln \u2013 etwa die Vermarktung von \u00dcberschussstrom oder die F\u00f6rderung von Mobilit\u00e4tsl\u00f6sungen auf Basis erneuerbarer Energien. Die Idee dahinter ist klar: Wenn Energie nicht mehr nur ein technisches Problem ist, sondern auch ein soziales und wirtschaftliches, dann kann die Gemeinde noch nachhaltiger werden.<\/p>\n<h2>Lehrst\u00fccke f\u00fcr die Schweizer Energiewende<\/h2>\n<p>Deloro zeigt, dass die Energiewende nicht nur eine Frage der Technik ist, sondern auch der politischen Willensst\u00e4rke und der Bereitschaft, mit den B\u00fcrger:innen zusammenzuarbeiten. Die Gemeinde hat hier bewiesen, dass es m\u00f6glich ist, eine nachhaltige Energieversorgung zu schaffen, die nicht nur \u00f6kologisch, sondern auch wirtschaftlich und sozial sinnvoll ist. Besonders interessant ist dabei, wie Deloro hier auf die spezifischen Bed\u00fcrfnisse der Region eingeht: W\u00e4hrend andere Gemeinden oft von oben\u4e0b\u6765 planen, setzt Deloro auf eine bottom-up-Strategie, bei der die B\u00fcrger:innen mitbestimmen k\u00f6nnen. Das Ergebnis ist ein Modell, das nicht nur die Umwelt sch\u00fctzt, sondern auch die Lebensqualit\u00e4t in der Gemeinde erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Doch die Herausforderungen sind nicht zu untersch\u00e4tzen. So bleibt abzuwarten, wie sich die neuen Systeme in der Praxis bew\u00e4hren werden \u2013 etwa bei der Akzeptanz neuer Technologien oder der Finanzierung der Projekte. Dennoch gibt es gute Gr\u00fcnde, Deloro als Vorbild f\u00fcr andere Gemeinden zu sehen. Die Erfahrungen der Gemeinde zeigen, dass die Energiewende nur gelingen kann, wenn sie von allen getragen wird \u2013 von der Politik \u00fcber die Wirtschaft bis hin zu den B\u00fcrger:innen. Und genau das macht Deloro zu einem der spannendsten Beispiele f\u00fcr eine nachhaltige Zukunft.<\/p>\n<ul>\n<li>Seit 2019 betreibt Deloro ein eigenes Stromnetz, das heute etwa 60 % des lokalen Strombedarfs deckt.<\/li>\n<li>Die Gemeinde hat sich verpflichtet, bis 2030 klimaneutral zu werden \u2013 ein Ziel, das durch die Kombination aus erneuerbaren Energien und W\u00e4rmepumpen erreicht werden soll.<\/li>\n<li>B\u00fcrger:innen k\u00f6nnen \u00fcber eine eigene App ihren Energieverbrauch tracken und kleine Einspeisepreise f\u00fcr \u00dcberschussstrom erhalten.<\/li>\n<li>Das Projekt &#8220;Energiegemeinschaften 2.0&#8221; erm\u00f6glicht es, dass lokale Unternehmen und B\u00fcrger:innen gemeinsam neue Gesch\u00e4ftsmodelle f\u00fcr erneuerbare Energien entwickeln.<\/li>\n<li>Seit 2022 werden in Deloro kostenlose Schulungen zu Themen wie Energieeffizienz und erneuerbaren Energien angeboten.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deloro ist mehr als nur ein Dorf im Kanton Solothurn \u2013 es ist ein Labor f\u00fcr nachhaltige Energiepolitik und lokale Autonomie. 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